Die Geschichte zum Nachlesen

< Dienstag, 17. April 2018
Datum: 18.04.2018

Mittwoch, 18. April 2018


KOMMENTAR: Wie beim Wiederaufbau des Tempels hundert Jahre zuvor stießen die Judäer jetzt erneut auf heftigen Widerstand, als sie die Befestigung Jerusalems in Angriff nahmen. Diesmal sollte mit aller Gewalt verhindert werden, dass die Mauern Jerusalems wiederaufgebaut werden würden. Sanballat, der Statthalter von Samaria, und Tobija, ein leitender Amtsträger und vielleicht sogar der Gesamtverantwortliche für alle Länder jenseits des Jordan, fühlten sich zweifellos besonders durch die Tatsache bedroht, dass Nehemia nicht nur königlichen Schutz für seinen Umzug nach Jerusalem in Anspruch nehmen konnte, sondern dass er auch noch zum Statthalter für Juda ernannt worden war.

 

BIBEL: Sanballat war wütend, als er erfuhr, dass wir die Mauer wieder aufbauten. Er ärgerte sich sehr und verhöhnte die Juden. Zu seinen Landsleuten und den Mächtigen in Samaria sagte er: »Was machen die elenden Juden da? Wird man sie gewähren lassen? Werden sie opfern? Werden sie es heute noch vollenden? Werden sie die Steine aus dem Schutthaufen wiederbeleben, die doch verbrannt sind?« Und der Ammoniter Tobija, der neben ihm stand, warf ein: »Was sie auch bauen - schon ein Fuchs wird die Steinmauer einreißen, wenn er hinaufspringt!« Da betete ich: »Höre uns, unser Gott, wie verachtet wir sind. Lass ihren Hohn auf sie selbst zurückfallen und lass sie Plünderung erleiden in einem Land, in dem sie gefangen sind! Sieh nicht über ihre Schuld hinweg und tilge ihre Sünden nicht aus vor dir, denn sie haben dich vor allen Bauleuten beleidigt.« Schließlich stellten wir die Mauer bis zur Hälfte ihrer ursprünglichen Höhe rund um die ganze Stadt fertig, und das Volk war mit ganzem Herzen dabei.

 

Nehemia 3,33-38

 

BIBEL: Als Sanballat und Tobija und die Araber, Ammoniter und Aschdoditer hörten, dass die Wiederherstellung der Mauern Jerusalems Fortschritte machte und die Lücken in der Mauer sich zu schließen begannen, kochten sie vor Zorn. Sie schlossen sich zusammen und planten, in Jerusalem einzufallen und Verwirrung in der Stadt zu stiften. Doch wir beteten zu unserem Gott und bewachten die Stadt Tag und Nacht, um sie vor ihnen zu schützen. Und das Volk von Juda sprach: »Die Lastenträger sind mit ihrer Kraft am Ende, aber es gibt noch so viel Schutt. Wir können die Mauer nicht weiterbauen.« Unterdessen sagten sich unsere Feinde: »Bevor sie überhaupt wissen, was geschieht, werden wir mitten unter ihnen sein, sie töten und ihrem Werk ein Ende machen.« Die Juden, die in ihrer Nähe lebten, kamen immer wieder von ihren Wohnorten zu uns und forderten uns auf: »Kommt zu uns zurück!« Daraufhin stellte ich an den offenen Stellen, hinter den niedrigsten Abschnitten der Mauer, bewaffnete Wachen auf. Ich teilte die Leute nach Sippen ein und befahl ihnen, sich mit ihren Schwertern, Speeren und Bögen zu bewaffnen. Und ich sah mich um, trat vor die vornehmen Bürger, die Oberhäupter der Stadt und das übrige Volk und sagte zu ihnen: »Fürchtet euch nicht vor ihnen! Denkt an den Herrn, der groß und furchtbar ist, und kämpft für eure Freunde, eure Familien und euer Zuhause!« Als unsere Feinde hörten, dass wir ihren Plan kannten und dass Gott ihn vereitelt hatte, kehrten wir an die Mauer zurück, jeder an seine Arbeit. Doch von diesem Tag an arbeitete nur noch die Hälfte meiner Männer an der Mauer, während die andere Hälfte, mit Speeren, Schilden, Bögen und Kettenpanzern bewaffnet, Wache stand. Die führenden Männer standen hinter dem Volk von Juda, das die Mauer wieder aufbaute. Die Lastenträger setzten ihre Arbeit fort, eine Hand am Werkzeug, die andere an der Waffe. Jeder, der baute, trug ein Schwert an seiner Seite. Und der Mann mit dem Signalhorn stand neben mir. Ich erklärte den vornehmen Bürgern, den Oberhäuptern der Stadt und dem übrigen Volk: »Der Bau, an dem wir arbeiten, ist groß und sehr weitläufig; wir arbeiten getrennt entlang der Mauer und weit voneinander entfernt. Deshalb lauft, wenn ihr den Klang des Hornes hört, sofort dahin, von wo er ertönt. Unser Gott wird für uns kämpfen!« So arbeiteten wir vom Beginn der Morgendämmerung an, bis abends die Sterne wieder sichtbar wurden. Die ganze Zeit stand die Hälfte der Männer mit dem Speer in der Hand Wache. Darüber hinaus forderte ich damals alle auf, über Nacht in Jerusalem zu bleiben. Auf diese Weise konnten sie und ihr Gefolge nachts Wache stehen und tagsüber arbeiten. In dieser Zeit kam keiner von uns - weder ich, meine Verwandten, meine Diener noch die Wachen, die bei mir waren - je aus unseren Kleidern. Alle führten wir unsere Waffen mit, selbst wenn wir nur Wasser holten.

 

Nehemia 4,1-17



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