Die Geschichte zum Nachlesen

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Datum: 20.04.2018

Freitag, 20. April 2018


KOMMENTAR: Zuerst der Tempel, jetzt die Stadtmauer - beides fertiggestellt! Aber warum sollte man einen großartigen Tempel und solide Stadtmauern errichten, wenn das Herz der Menschen doch ständig auf Wanderschaft geht? Beide, Esra und Nehemia, wollten sicherstellen, dass ein klares System der Verehrung Gottes im Volk verankert wurde. Immer wieder entpuppte es sich dabei als der beste Weg, das Wort Gottes selbst sprechen zu lassen.

 

BIBEL: Als der Bau der Mauer abgeschlossen war und unter meiner Leitung die Torflügel in die Tore eingesetzt worden waren, wurden die Torhüter, Sänger und Leviten ernannt. Ich übertrug die Verantwortung für Jerusalem meinem Bruder Hanani und Hananja, dem Befehlshaber der Burg, denn er war ein zuverlässiger Mann, der Gott mehr achtete als die meisten anderen.

 

Nehemia 7,1-2

 

BIBEL: Später versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann auf dem Platz vor dem Wassertor. Sie baten den Schriftgelehrten Esra, das Gesetzbuch des Mose zu holen, das der Herr Israel gegeben hatte. So brachte der Priester Esra am ersten Tag des siebten Monats das Gesetzbuch vor die Versammlung aller Männer und Frauen und aller Kinder, die das Gehörte verstehen konnten. Vom frühen Morgen bis zum Mittag las er auf dem Platz vor dem Wassertor den Männern, Frauen und Kindern, die es verstehen konnten, laut daraus vor. Und das ganze Volk hörte der Verlesung des Gesetzbuches aufmerksam zu. Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer hölzernen Plattform, die eigens für diesen Zweck errichtet worden war. Zu seiner Rechten standen Mattitja, Schema, Anaja, Uria, Hilkija und Maaseja, zu seiner Linken Pedaja, Mischaël, Malkija, Haschum, Haschbaddana, Secharja und Meschullam. Das ganze Volk sah, wie Esra die Schriftrolle öffnete, denn er stand höher als das Volk. Als er sie öffnete, standen alle auf. Esra lobte den Herrn, den großen Gott, und das ganze Volk antwortete: »Amen! Amen!« und alle hoben die Hände zum Himmel. Dann knieten sie sich nieder, und mit dem Gesicht zur Erde beteten sie den Herrn an. Daraufhin belehrten die Leviten - Jeschua, Bani, Scherebja, Jamin, Akkub, Schabbetai, Hodija, Maaseja, Kelita, Asarja, Josabad, Hanan und Pelaja - das Volk über das Gesetz, während die Leute an ihrem Platz stehen blieben. Sie lasen abschnittsweise aus dem Gesetzbuch Gottes vor, erklärten die Bedeutung und halfen so dem Volk, die vorgelesenen Passagen zu verstehen. Und der Statthalter Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, die das Volk belehrten, sagten zu allen: »Heute ist ein heiliger Tag für den Herrn, euren Gott. Weint also nicht und trauert auch nicht!« Denn alle Menschen hatten geweint, als sie die Worte des Gesetzes hörten. Nehemia fuhr fort: »Geht und feiert ein Fest mit köstlichem Essen und süßen Getränken und teilt eure Speisen mit denen, die nichts vorbereitet haben. Denn dies ist ein heiliger Tag für unseren Herrn. Seid nicht traurig, denn die Freude am Herrn ist eure Zuflucht!« Auch die Leviten beruhigten das Volk und sagten: »Still! Seid doch nicht traurig, denn dies ist ein heiliger Tag!« Da machten sich die Leute auf den Weg zu einem großen Freudenfest, bei dem sie aßen und tranken und ihre Speisen miteinander teilten, weil sie die Worte verstanden hatten, die ihnen gesagt worden waren. Am zweiten Tag versammelten sich alle Familienoberhäupter und die Priester und Leviten bei Esra, um das Gesetz genauer zu studieren. Im Gesetz, das der Herr durch Mose gegeben hatte, fanden sie geschrieben, dass die Israeliten während des Festes im siebten Monat in Laubhütten wohnen und dies auch bekannt machen sollten. Daraufhin ließen sie in Jerusalem und in allen Städten der Israeliten ausrufen: »Geht hinaus auf die Berge und holt Zweige vom Olivenbaum und vom wilden Ölbaum, Myrten- und Palmenzweige und solche von anderen Laubbäumen, um daraus Laubhütten zu bauen, wie es das Gesetz vorschreibt.« Da zogen die Menschen hinaus und holten Zweige und bauten daraus Laubhütten auf den Dächern ihrer Häuser, in ihren Höfen, in den Höfen des Hauses Gottes und auf den Plätzen vor dem Wassertor und dem Ephraimtor. Die ganze Versammlung, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war, errichtete sich Laubhütten und wohnte darin. Dies hatten die Israeliten seit der Zeit Josuas, des Sohnes von Nun, nicht mehr getan bis zu diesem Tag. Überall herrschte große Freude. An jedem Tag des Festes, vom ersten bis zum letzten, wurde aus dem Gesetzbuch Gottes vorgelesen, und sie feierten sieben Tage lang. Am achten Tag schließlich hielten sie eine feierliche Versammlung, wie es das Gesetz vorschrieb.

 

Nehemia 8,1-18



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